tanz- und bewegungstherapie

Die Tanz- und Bewegungstherapie schätzt und nützt die im Körper verwurzelten und miteinander kommunizierenden menschlichen Anteilen und Verbindungen des physichen, emotionalen, transpersonalen, perzeptiven, expressiven und kognitiven Ausdruckes.

 

Die Tanz- und Bewegungstherapie beruht auf der Annahme, dass Denken, Fühlen und Handel im Körper verwurzelt sind. Sie geht davon aus, dass Erlebnisse und Erinnerungen aus der ganzen Lebensspanne im Körper als Verhaltensmuster abgespeichert sind und sich in der Bewegung äussern.

Sie können bewusst oder unbewusst das gegenwärtige Erleben und Handeln in unterschiedlichem Ausmass mitbestimmen.

Verbinden wir uns mit unserem Körper, der Bewegung und dem  Bewegungsausdruck, bekommen wir Zugang zu diesen Verhaltensmustern und können sie nach Bedarf festigen oder umwandeln.

Die Tanztherapie bietet eine Vielzahl von Strategien, um die Verhaltensmuster erkennbar und erlebbar werden zu lassen. Sie bedient sich aus dem Reichtum der Tanzgestaltung, um Erleben zu verändern und Handeln situationsangemessen werden zu lassen.

„Die Tanztherapie liefert hinreichend evidenzbasiertes Wissen, damit sie in den Kanon der wissenschaftlichen Psychotherapie aufgenommen werden kann.“

Tschacher/Munt/Storch: Die Integration von Tanz-Bewegung, und Psychotherapie durch den Embodimentansatz. In: körper-tanz-bewegung, S. 54-63.

Mehr Informationen zu den Themen

Tanz und Bewegungstherapie zur Persönlichkeitentwicklung

Ausgangssituation für Persönlichkeitsentwicklung

Wollen Sie Ihren Entwicklungsprozess mit der Intelligenz Ihres Körpers bereichern und Ihre Entwicklungsschritte im Körper verankern?
Haben Sie je daran gedacht, was Ihre Kernfähigkeiten sind? Sie sind tief in Ihnen verwurzelt, es sind die Anteile von Ihnen, die Ihnen am meisten Freude bereiten, die sie aber auch verletzlich machen können.

Es sind nicht die gelernten und angeeigneten Fähigkeiten, sondern es sind die Persönlichkeitsanteile, die Ihnen angeboren sind, sowie die Ihnen rechtmässig innewohnenden Fertigkeiten, die Ihren Talenten und Stärken zugrunde liegen.

Manchmal werden sie missachtet oder missverstanden, denn sie sind so tief im Körper und in Ihrem Sein verwurzelt, dass die Worte manchmal für sie fehlen. Das ist eigentlich logisch, denn die Kernfähigkeiten wollen sich nicht im Denken und Sprechen ausdrücken, sondern sie wollen sich ge- und erlebt äussern.

Ihr Körper und seine Bewegung haben einen direkten Bezug zu den Kernfähigkeiten. Wenn Sie sich mit Ihrem Körper verbinden indem sie Ihr Erleben für ihm stärken, entstehen Assoziationen, die Sie direkt zu Ihren Kernfähigkeiten führen. Die Bewegung/der Tanz verbunden mit dem gestärkten Erleben für den Körper führen Sie zu Ihrem Ausdruck, es ist auch der Ausdruck Ihrer Kernfähigkeiten. Ausserdem lernen Sie durch Ihren Ausdruck, die Kernfähigkeiten mehr und mehr in Ihr Leben zu integrieren.

Tanztherapeutische Massnahmen

Die Körperwahrnehmung, die durch das Hineinspüren in den Körper wächst, steht an erster Stelle und wird in der Tanztherapie besonders gepflegt. Sie führt Sie zu Ihrem Erleben und zum Bewusstsein Ihres Körpers. Ihre Lebendigkeit vermehrt sich automatisch dabei, was Ihre Vitalität fördert. 

Damit kommen Sie mit Ihren Assoziationen, inneren Bildern, inneren Sätzen und Emotionen (sie sind Lebenskraft in allen Schattierungen) in Verbindung. Es sind die Mitteilungen Ihres Wesens, die Verbindung der Kernfähigkeiten mit dem was Sie auf Ihrem Lebensweg gelernt haben.  Unmittelbar auf diese Assoziationen folgen Bewertungen, die auf Ihren Lebens- und Lernerfahrungen beruhen. Ob diese  Bewertungen Ausdruck oder Unterdrückung der Kernfähigkeiten sind und ob sie transformiert oder gestärkt werden sollen, ist ein wesentlicher Bestandteil des tanztherapeutischen Prozesses. Sie lernen in der Tanztherapie,  aus Ihrer Körperintelligenz zu leben und Ihr Handeln und Verhalten in Ihrem Leben so zu steuern, dass Sie mit Ihren Kernfähigkeiten verbunden bleiben.

Dieser Prozess ist ein dynamischer Prozess, unvorhersehbar, nicht gradlinig und überraschend.

Tanz und Bewegungstherapie nach Burnout

Die Ausgangssituation nach Burnout

Ein Burnout verursacht Erschöpfung aufgrund der Abtrennung oder sogar Missachtung von den eigenen Lebenskräften und -rhythmen. Die Überidentifikation mit der zu erbringenden Leistung (realistisch oder persönlich interpretierter Leistungsdruck) löst oft die Missachtung eigener (Leistungs-)Grenzen aus.

Hochsensible Menschen können ihre Hochsensibilität nicht mehr für Kreativität und Schaffenskraft nutzen. Die Schaffenskraft wird von Vulnerabilität abgelöst. Aufgrund der Missachtung eigener Grenzen werden die Kräfte weiterhin strapaziert, was zu Schaffenskraft- und oft auch Sinnesleere und Reizüberforderung führt. Die Folge davon sind Frustration und Rückzug.

Tanztherapeutische Massnahmen

Sich in sich selber verwurzeln und dabei lernen, den „Boden unter den Füssen“ zurückzugewinnen, um damit zu lernen den Mut aufzubringen, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken, zu ihnen zu stehen und die eigenen Ressourcen zu stärken, zu leben und in den Arbeitsprozess zurück mitzunehmen.



Es sind Themen zum Körperbewusstsein:
Sie lernen, den Körper wahrzunehmen und zu erkennen, was dem Körper gut tut und was ihm widerstrebt. 
Die Wahrnehmung für Ihren Körper schafft die Verbindung zu Ihrem eigenen Zeit- und zum eigenen Kraftmass – beides Voraussetzungen für klare Grenzen.


Es sind die Themen zur Kraftregulation:
Welcher Krafteinsatz tut gut Ihnen gut und macht Sie lebendig, sowohl physisch als auch psychisch?
 Sie lernen, Ihren Krafteinsatz so zu regulieren, dass diese Dynamik körperfreundlich wird und dass es auch für Sie natürlich ist, Ihre Kräfte zwischen den Polen der zarten und der starken Kraft hin und her fliessen zu lassen.

Es sind die Themen zur Erkennung von gesunden Grenzen:

Sie lernen, Ihre Grenzen zu erspüren und zu erleben. Nur dann haben Sie eine Chance, sie zu bewahren. Es sind die Grenzen der Kraft (zart, kräftig), der Zeit (schnell, langsam) und der Ausdehnung (nahe bei sich, weit in der Umwelt).

Es sind die Themen zu Ressourcen oder inneren Kräften: 
Sind Sie bereit, innere Kräfte oder Ressourcen zu entdecken und ernst zu nehmen, auch wenn sie im ersten Moment nicht Ihrer Ursprungsfamilien-  oder Betriebskultur entsprechen?

Die Körperarbeit in der Tanz- und Bewegungstherapie führt Sie direkt zu Ihren ganz persönlichen Stärken, die Sie vielleicht eher unterdrückt haben, da Sie geglaubt oder gelernt haben, dass sie eher nicht angemessen, untauglich oder sogar verboten sind. Sie lernen, wie Sie mit diesen neuen respektive ursprünglichen Kräften zurück in den Arbeitsprozess gehen.

Tanz- und Bewegungstherapie bei Krebserkrankung oder -rehabilitation

Hier erfahren Sie bald mehr, ein Kozept für die Tanztherapie bei Brustkrebserkrankung ist in Arbeit.

Tanz- und Bewegungstherapie bei neurologischen Erkrankungen oder -rehabilitation

The inherent ability of movement to facilitate and enhance mind-body wholeness provides a powerful tool for lower order nervous system function and their reintegration with higher order cerebral operations. (Berrol/Katz 1985)


Ausgangslage

Bewegung erhöht die kinesthetische, propriozeptive, taktile und vestibulare Wahrnehmung; sie trainiert und vervollständigt die neurologischen Feedbackschleifen. Tanz, die gestaltete Bewegung fördert den Umgang mit den Körper und damit die Selbstkompetenz für den eigenen Körper. In der Nachwirkungsphase einer neurologischer Erkrankung sind die sensorisch-motorischen Funktionen und selbstkompetenten Aktionen entscheidend für die Reorganisation und Rehabilitation des betroffenen Menschen.

Während dieser chaotischen und verletzlichen Periode nach dem Ereignis, und auch während des Rehabilitationsprozesses und danach werden sowohl das Selbstverständnis des betroffenen Menschen als auch seine Beziehung zur äusseren Welt möglicherweise verzerrt; Irritation und Orientierungslosigkeit kann sich manifestieren. Es ist eine Zeit gradueller, unterschiedlicher Befremdung des Verhaltens und von Orientierungs-Handicaps für die betroffene Person wie auch für deren Sein in der Welt.

Tanztherapeutische Massnahmen

Die der Bewegung innewohnende Fähigkeit, die Verbundenheit von Geist und Körper, das Erleben des Körpers und die Neuorientierung  der Bewegung, sind  wesentliche Arbeitsinhalte der Tanz- und Bewegungstherapie bei neurologischen Erkrankungen. Das Training der Sinnesempfindungen, das Erleben, und die Schulung des Bewusstseins als Basis für das Gefühl für sich selbst zu schulen, gelten als die wichtigsten Elemente, um das Nervensystem zu regenerieren. Dabei wird die Plastizität des Gehirns, also die aussergewöhnliche Fähigkeit des Gehirns, sich effektvoll und nachhaltig zu verändern, angesprochen.
Da die Tanz- und Bewegungstherapie ein sehr differenziertes System für die Bewegungsbeobachtung und -analyse nützt, können auch die Bewegungsinterventionen für den oben beschriebenen Prozess sehr differenziert und spezifisch an- und eingeleitet werden.

Tanz- und Bewegungstherapie unterstützt das Training des Sinnes für sich selbst und fördert die Lebensqualität, die Persönlichkeitsentwicklung und den Aufbau von Copingstrategien.

Die Themen

Tanz- und Bewegungstherapie fördert Ihre Bewegungskoordination der beiden Körperhälften und demzufloge das Gleichgewicht nach einem Schlaganfall.

Die Tanztherapie bietet Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre  Bewegungsinitiierung und Ihre Bewegungsführung zu üben und zu fördern. Die Stärkung Ihrer Bewegungskoordination und die Entwicklung oder Wiedererlangung Ihres Körpergefühles sowie der Umgang mit krankheitsbedingten Schmerzen können mit Tanztherapie , wenn Sie an M. Parkinson und Multiple Sklerose erkrankt sind, gefördert werden.

Bei KZBT (Schleudertrauma) steht die Entwicklung Ihrer Persönlichkeit und soziale Kontakte sowie das Coping mit den eigenen Grenzen und Ressourcen zugunsten der Arbeits- und Alltagsbewältigung im Vordergrund.

 

 

Publikationen und Konzepte

Publikationen

2004

„DMT and Refined Body Image“ (RBI) 
in the Treatment of Whiplash-injured people» (DMT Quarterly Australia)

2007

„Filmbasierte Bewegungsanalyse zur Behandlungsevaluation von Tanz- und Bewegungstherapie in der Psychiatrie und in der Neurologie“
Koautorin (mit Dr. Iris Bräuninger) des Buchkapitels BPE
Download

2008

„Methodenidentifikation Bewegungs- und Tanztherapie“ für den BTK (Berufsverband für Bewegungs- und Tanztherapie)
Koautorin
Download

2010

Buchkapitel „Rehabilitation für Sklerodermie: Behandungskonzept für Musik- und Tanztherapie“
Koautorin
Das Buchkapitel ist auf Anfrage einsehbar


2014

Buchkapitel „The Dance Movement Assessment» (DMA): A movement based creative evaluation to detect changes through DMT“
Koautorin (mit Dr. Iris Bräuninger)
Jornadas del 10° aniversario, Freie Universität Barcelona

2016
„Die Erlangung von Konfliktkompetenz anhand von tanztherapeutischen Interventionen“
Masterarbeit zur Erlangung des eidg. Diplomes Kunsttherapie

Konzepte

2004

Konzept Körperwahrnehmung für KZBT PatientInnen im Bereich Tanztherapie

2005

Konzept für Gangbegleitung bei Parkinsonerkrankung im Bereich Musik- und Tanztherapie Konzept für die Behandlung

2008
Konzept für die Behandlung SklerodermiepatientInnen mit Tanz- und Musiktherapie
Die Konzepte sind auf Anfrage einsehbar

Forschungsarbeiten

Effekte einer Tanzintervention auf kognitive Fähigkeiten und Körperempfinden von Kindern

B. Züger & Dr. B. Studer

Abstract
Zusammenfassung

Viel Forschung wird betrieben zu Förderungsmöglichkeiten kognitiver Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wachsende Evidenz weist auf die Wichtigkeit von Bewegung, insbesondere von Tanz. Da tänzerische Aktivitäten zu Musik nicht nur die Motorik, sondern auch Emotionen und viele Aspekte der Persönlichkeit involvieren, wird die Bedeutung des Tanzes auf der individuellen, kognitiven, affektiven und sozialen Ebene gesehen. Die vorliegende Studie wollte die Wirkung einer zeitlich begrenzten, professionell angeleiteten Tanzintervention auf ausgewählte Fähigkeiten verschiedener Ebenen untersuchen. Einundfünfzig Schulkinder wurden rekrutiert und einer Interventions- oder Kontrollgruppe zugeteilt. Während die Kinder der Interventionsgruppe zweimal wöchentlich von einer erfahrenen Tanztherapeutin in theoriegeleiteten Tanzeinheiten angeleitet wurden, verfolgte die Kontrollgruppe den regulären Schulunterricht. Resultate zeigten signifikante Verbesserungen der Interventionsgruppe auf der individuellen Ebene einerseits und auf der kognitiven Ebene andererseits. Die Verbesserung des Körperkonzepts, speziell der Selbstakzeptanz, sowie des räumlichen Vorstellungsvermögens hoben sich bedeutsam von jener der Kontrollgruppe ab und können auf ressourcenfördernde Prozesse der Tanzintervention zurückgeführt werden. Der Artikel endet mit einer Diskussion des Potentials und Implementierungsmöglichkeiten von Tanzinterventionen neben andere kreativen Aktivitäten im Schulprogramm, welche das (körperliche) Selbstkonzept und die kognitive Entwicklung von Kindern fördern und unterstützen können.
Schlüsselwörter: Tanzintervention, Körperkonzept, kognitive Fähigkeiten

1. Hypothese
Eine Tanzintervention fördert das räumliche Vorstellungsvermögen, die Problemlösefähigkeit (Mass für Fluide Intelligenz) sowie das körperliche Selbstkonzept von Kindern.

2. Studiendesign
Quasi-experimentelles Design; die Intervention wurde im natürlichen Schulalltag integriert. Einteilung der Klassen in 2 Gruppen:
• Experimentalgruppe: Absolvieren einer vierwöchigen Tanzintervention, welche von einer erfahrenen Tanztherapeutin durchgeführt wird.
• Kontrollgruppe: Keine zusätzlichen Unterrichtseinheiten.

Um mögliche Effekte der Tanzintervention zu messen, wurde vor und nach den Interventionen eine Batterie von Tests durchgeführt.

3. Testbatterie
Die Testbatterie für die Pre- & Postevaluation umfasste folgende Aufgaben:

    Fluide Intelligenz: Raven’s Standard Progressive Matrices (SPM)
    Frankfurter Körperkonzeptskala (FKKS)
    Gesundheit und körperliches Befinden (SGKB)
    Körperliche Effizienz (SKEF)
    Selbstakzeptanz des Körpers (SSAK)
    Vorstellungsvermögen: Intelligenz-Struktur-Test (IST 70)

4. Intervention
Es wurden acht Bewegungsinterventionseinheiten à 45 Minuten zusammengestellt. Diese wurden zweimal pro Woche während vier Wochen mit der Schulklasse durchgeführt.

Die Bewegungsinterventionen beinhalteten Aufgaben zur Körperwahrnehmung in Bezug auf Körperteile und Atem- beobachtung, zur Bewegung im Raum wie vorwärts, rückwärts, hoch, tief und seitlich, sowie zu Bewegungseigenschaften wie kräftig, zart, schnell und langsam. Ein weiterer Bereich der Interventionen bezog sich auf die Ausführung von Bewegung alleine und in der Gruppe, was Gruppenempfinden und Selbstbezug ansprach. Den Kindern wurden keine Bewegungen vorgemacht, sie mussten diese aus der eigenen Vorstellung selber finden oder in Gruppen miteinander erarbeiten.


Ausführlichen Erläuterungen finden Sie hier:
Tanzinterventionen Studie Kinder

5. Zusammenfassung der Resultate
Die Kinder der „Tanzinterventions-Gruppe“ verbesserten sich bedeutend stärker im räumlichen Vorstellungsvermögen, in der Problemlösefähigkeit sowie in dem eigenen Körperkonzept im Vergleich zur Kontrollgruppe.

5.1. Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten

Räumliche Vorstellungsvermögen
Die Verbesserung der Tanzgruppe war signifikant grösser als jene der Kontrollgruppe.
t(32) = 2.00, p < .05
Problemlösefähigkeiten (Fluide Intelligenz)
Die Tanzgruppe verbesserte sich signifikant (t(14) = 1.87, p = .04), die Kontrollgruppe aber nur unbedeutend (p > .05).

5.2. Verbesserung des Körperkonzepts

Körperkonzeptskala total (Gesundheit, Sport, Selbstakzeptanz)
Die Verbesserung der Tanzgruppe war signifikant grösser als jene der Kontrollgruppe.
t(31) = 1.82, p < .05
Körperliche Selbstakzeptanz
Die Verbesserung der Tanzgruppe war signifikant grösser als jene der Kontrollgruppe.
t(31) = 1.83, p < .05



6. Konklusionen
Die Resultate der Studie weisen darauf hin, dass eine 4-wöchige, professionell angeleitete Tanzintervention einen positiven Effekt auf kognitive Fähigkeiten, nämlich das räumliche Vorstellungsvermögen und das Problemlösen (Mass für fluide Intelligenz), sowie auf das körperliche Selbstkonzept, die Selbstakzeptanz im Speziellen, von Primarschülern und -schülerinnen ausübt.

7. Implikationen
Tanzinterventionen scheinen sich als wichtige und wertvolle Ergänzung/Bereicherung im Schulunterricht zu eignen. Da sie höhere kognitive Fähigkeiten, welche prediktiv für gutes Lernen und schulischen Erfolg sind, sowie körperliche Selbstakzeptanz fördern, können solche Interventionen als ressourcenfördernde  Unterrichtseinheiten eingesetzt werden.
 

Links

BTK
Berufsverband für Bewegungs- und Körpertherapie

GPK
Fachverband für gestaltende Psychotherapie

DGT
Deutsche Gesellschaft für Tanztherapie

ADTA
American Dance Therapy Association

Fritz Pers Institut
Ausbildungsinstitut von Brigitte Züger

OdA ARTECURA
Dachverband der Kunsttherapie Schweiz

OdA Komplementärtherapie
Dachverband der Komplmentärtherapeut_innen

EMR
Erfahrungsmedizinisches Register

ASCA
Stiftung ASCA, Registrierstelle

Videos

Veronika Fritsch erklärt die Tanz- und Bewegungstherapie

Jeron Herman spricht über seinen Tanz mit seiner Spastik