EMBODYING U

Upload Image...

„Produkte scheitern nicht am Markt – sie fliegen in Teams, die alte Muster als Falle erkennen, bereit sind sie diese in gegenwärtiges/gemeinsames Wirken und Handeln umzuwandeln und es lieben, durch den kreativen Flow auf den Punkt zu kommen.

 

Zukünftige Generationen  wachsen mit einer natürlichen Körper- und Wahrnehmungsintelligenz auf – Organisationen, die auf Innovation setzen und das miteinbeziehen, gewinnen nicht nur Talente, sondern  ihre kulturelle und leistungsstarke  Relevanz etabliert sich damit“

Mutige Präsenz und authentisches Miteinander:

PRÄSENZKRAFT

 

anstatt scheinbare Verbindungen

„Echt statt angepasst.“

„Präsenz statt Perfektion.“

„Resonanz statt Rolle“

„Sichtbar – Spürbar- Verbunden.“

Vertrauen und gemeinsames Wirken

 

KOLLABORATION

anstatt  gegeneinander und übersehene Kompetenzen

„Kontrolle wandelt sich in

Vertrauen

„Geteilte Verantwortung wandelt sich in doppelte Stärke“

Klare, gemeinsame Ausrichtung

 

ZUKUNFTSWIRKSAMKEIT


anstatt diffuse Orientierung, chaotische Prioritäten, strategische Blindheit

 

“ Entscheidungsfindung“

„Ressourcennutzung“

„Momentum & Flow im Prozess“

„Innovationskraft“

Mit meiner mehr als 30-jährigen Expertise als Tanztherapeutin sowohl als Führungskraft wie auch als Teammitglied begleite ich KMUs und kleine Betriebe, die erkannt haben, dass nachhaltige Veränderung nicht allein durch Denken, sondern durch Erleben und innerer Beteiligung entstehen. Durch die Arbeit  mit Körperintelligenz als Tanztherapeutin mit dem Konzept BODYFULLNESS (nach Christine Caldwell) und auf der Basis der Theorie U (nach Otto Scharmer) öffne ich Räume, in denen Teams ihre innere Stärke, Klarheit und Kreativität entfalten – und so Zusammenarbeit lebendig und wirksam wird und authentisch ausstrahlt.

Die Vorstellung, man könne komplexe Herausforderungen allein mit Denken, Strategie und Sprache bewältigen, ist nachweislich wirkungsschwach. Wer den Körper ausklammert, arbeitet mit einem amputierten System. 

Der Körper ist nicht das Problem.
Die Abspaltung ist es.

Otto Scharmer sagt, dass wir oft nicht erkennen, aus welchem inneren Ort heraus wir handeln und er das als „blinden Fleck“ bezeichnet. Das kann auch  als Funktionsmodus bezeichnet werden: Die Handlung aus der Gewohnheit und  aufgrund von früher gelernten Mustern der Vergangenheit (downloading, alte Muster), was das Gegenteil der Handlung aus der Gegenwärtigkeit der Situation ist („Presencing“). Wir alle haben uns im Laufe unseres Lebens Fähigkeiten angeeignet, eine Mischung aus unseren individuellen Microeinheiten (Werte und Normen derFamilie) und kollektiven Macroeinheiten (Werte und Normen der Kultur) vermittelt haben. Diese Prägungen haben zur Folge, dass wir oft in den gelernten Mustern re-agieren anstatt aus der gegenwärtigen Situation heraus zu generieren. Otto Scharmers Ziel ist, soweit wie möglich „Presencing“ herzustellen. Der menschliche Körper lebt ausschliesslich im „Presencing“, vorausgesetzt wir begegnen ihm mit Aufmerksamkeit, Bewusstsein und Achtsamkeit. Tun wir das, können wir uns mit unserer Körper- oder intuitiven Intelligenz verbinden und wird damit die ultimative Quelle für das „Presencing“.

Otto Scharmer beschreibt  den „blinden Fleck“ oder die Abwesenheit von „Presencing“ als das 

  • wie wir wahrnehmen,
  • wie wir entscheiden,
  • wie wir handeln.
      • Das Ziel ist es, den Zugang zur inneren Quelle des Handelns finden, damit wir nicht mehr aus dem blinden Fleck, sondern aus unserer gegenwärtigen inneren Intelligenz heraus handeln können.

Er nennt das vom Reagieren zur Generativität – als die zwei Quellen des Handelns und macht dafür eine fundamentale Unterscheidung:

A automatische Reaktionen

    • alte Muster

    • Wiederholung des Bekannten

    • Angst, Kontrolle, Schutz

B Handeln aus der Zukunft (presencing)

    • Präsenz

    • tiefes Zuhören

    • Verbindung mit einem größeren Ganzen

    • Mut, Kreativität, Intuition

  •  

Otto Scharmer hat eine ganz klare Devise:
Die Aufgabe von Führung und Teams ist es, Menschen von A nach B zu begleiten.

 

Intuition is a very powerful thing, more powerful than intellect.

Steve Jobs

Intuition is perception via the unconscious that brings forth ideas, images, new possibilities and ways out of blocked situations.

 

 

 

Für Leaders und Teams, die Wirksamkeit ernst nehmen – und dafür die Körperintelligenz als Grundlage dafür entdecken.

Komme in unsere FB Gruppe

NEXT LEVEL TEAMS AND LEADERSHIP SPACE

Diese Plattform ist für Dich als Leader und für Deine Teammitglieder gedacht wenn ihr gemeinsam auf höchstem Niveau wirksam sein wollen.
 

In dieser Gruppe bekommst Du Informationen aus meiner 30jährigen Erfahrung und meiner Expertise durch meine Masterarbeit (Tanztherapeutische Interventionen im Coaching-Setting).

UNSERE THEMEN

Warum und wie Präsenz im verkörperten Wahrnehmen stattfindet und warum der Körper als unser primäres Orientierungssystem die Voraussetzung für echte Präsenzkraft ist. Warum diese Präsenz die wichtigste Voraussetzung für echte Kollaboration ist und sie die Voraussetzung für die Zukunftswirksamkeit die nicht organisiert werden muss, sondern Vertrauen und kollektive Klarheit hervorbringt, damit Zusammenarbeit getragen anstatt koordiniert wird.

DEIN GEWINN

  • Details und Anwendungspraktiken
  • Wissenshintergründe

Link zur Gruppe

1. Downloading

Die Welt wird durch alte Muster und gewohnte Denkschablonen wahrgenommen. Dadurch  wird die Vergangenheit reproduzieren anstatt Neues zu erkennen. Veränderung beginnt damit, diese Automatismen zu bemerken.


2. Suspending (Innehalten)

 Die gewohnten Urteile werden bewusst wahrgenommen und angenommen. Dadurch entsteht ein erster innerer Freiraum für neue Wahrnehmungen. Dieser Schritt öffnet die Tür zum echten Beobachten.


3. Seeing (Beobachten)

Die  Realität wird mit einem frischen Bewusstsein, offenen Geist – jenseits von Erwartungen wahrgenommen. Muster, Zusammenhänge und Dynamiken werden sichtbar. Erkenntnis ersetzt Annahmen.


4. Empathizing (Einfühlen)

Wir verbinden Es entsteht die  emotionale Verbindung  zwischen  Menschen und Situationen. Dadurch entsteht ein Perspektivenwechsel: Die Welt wird durch die Augen anderer gesehen. Das Herz beginnt, mitzuwissen.


5. Sensing (Feldwahrnehmung)

Das größere Ganze wird Sicht- und erlebbar– nicht nur einzelne Teile. Der Körper wird zum Resonanzraum für das, was im System lebt. Die Aufmerksamkeit sinkt in die Tiefe unterhalb reiner Gedanken.


6. Letting Go (Loslassen)

Allte Identitäten, Muster und Vorstellungen werden bewusst auf der Seite gelassen. Dieser Schritt schafft inneren Raum für das Neue. Der Abstieg in den tiefsten Punkt des U beginnt.


7. Presencing (Open Mind – Open Heart – Open Will)

Hier begegnen wir unserem höchsten zukünftigen Potenzial. Geist, Herz und Wille sind gleichzeitig offen. Es entsteht ein Moment der Klarheit, Stille und inneren Ausrichtung.


8. Letting Come (Sich-Ergeben in die entstehende Zukunft)

Neue Möglichkeit nehmen Form an, es ist die Übung diese anzunehmen. Statt zu planen, wird auf das gehört, was entstehen möchte. Intuition wird zur Führungskraft.


9. Crystallizing (Verdichten)

Eine klare Vision oder Intention wird greifbar. Menschen und Ressourcen beginnen sich um diese Zukunft zu sammeln. Die Vision erhält Energie und Richtung.


10. Prototyping (Ausprobieren)

Ideen können schnell und mutig in konkrete Handlungsschritte umgesetzt werden. Lernen geschieht durch Tun, Experimentieren und Rückmeldung des Feldes. Prototypen verbinden Zukunftsimpulse mit Realität.


11. Embodying (Verkörpern)

Neue Praktiken, Strukturen und Haltungen werden Teil des Alltags. Die Zukunft wird dauerhaft in der Gegenwart verankert. Der Wandel wird zum gelebten Verhalten.


12. Co-Creation (Mit-Gestalten)

Teams, Organisationen und Systeme handeln aus einer gemeinsamen Quelle heraus. Zusammenarbeit wird fließender, kreativer und hochwirksam. Das Neue entsteht gemeinsam – nicht durch Einzelne.

Der Körper ist im Embodying-U-Prozess nicht das Medium, mit welchem wir arbeiten, sondern er ist unser Gefäss, durch und in welchem Wahrnehmung, Wahrheit, Wandel, Handlungsmotivation und dementsprechend  und Zukunft überhaupt erst entstehen.

 

Aufgrund meiner mehr als 30jährigen Erfahrung als Tanztherapeutin weiss ich, dass der Körper unser Gefäß für unsere erlebte Wahrheit ist und nicht als Ergänzung zum Denken. Erleben Menschen das, werden sie glücklich und erfüllt, weil das Erfüllung per se ist. Sie erleben Transformation hin zu ihrem werdenden Sein und damit verbunden die Verbindung zu ihrer Welt.

Die folgenden fünf Gründe für die Arbeit mit dem Körper sind inspiriert aus den zentralen Gedanken von „Bodyfullness“ ein Begriff meiner langjährigen Lehrerin und ehe Dozentin an meinem Institut ZOE SCHOOL.

Guidline ist der Theory U Prozess von Otto Scharmer, sein Wissen begleitet mich seit 10 Jahren, jetzt habe ich den Entschluss gefasst, mit Embodying U sein Konzept in Bewegungsarbeit umzusetzen. 

Hier sind die 5 Gründe, warum der Körper in einem solchen Transformationsprozess unabdingbar ist:

 

1.Der Körper weiß mehr als das bewusste Denken

Ohne Anbindung an die Körperintelligenz stoßen wir schnell an die Grenzen kognitiver Einsicht. Der Körper trägt Erfahrungen, Muster und Erinnerungen, die dem Verstand noch nicht zugänglich sind. Durch Sensibilisierung des Körpers öffnen wir den Zugang zu seiner primären Wissensquelle – dem impliziten Wissen, welches weit mehr ist als wir denken oder sogar ahnen können.

Anbindung an Theory U
Down-Move der U-Theory und insbesondere:

Übergang Downloading → Seeing Phasen
Seeing-Phase
Sensing-Phase

Arbeitsinhalte Embodying U

2. Verkörperung schafft echte Präsenz

Präsenz ist ein somatischer Zustand und nicht eine mentale Technik
Nur ein erlebter und gespürter Körper ermöglicht es, wirklich da zu sein – offen, empfänglich und gegenwärtig-resonanzfähig.

Anbindung an Theory U
Presencing den Tiefpunkt der U-Theory

Übergang von Sensing zu Presencing
Open Heart → Open Will

Arbeitsinhalte Embodying U

3. Emotionen werden erst durch den Körper transformierbar

Emotionen entstehen aus körperlichen Prozessen wie Veränderungen von Muskelspannung, Atem und innerer Aktivität. Die Bedeutung, die wir diesen Vorgängen geben, erleben wir als Emotion. Auf diese Weise spiegeln Emotionen unmittelbar die mentale Ausrichtung wider – verändert sich das eine, verändert sich auch das andere.
Gefühle lassen sich weder wegdenken noch unterdrücken. Sie tragen das Potenzial zur Wandlung in sich, sobald sie zugelassen und erlebt werden, und prägen unser Denken und Handeln wesentlich.
Im Embodying-U-Prozess wird die den Emotionen zugrunde liegende Bewegung bewusst wahrgenommen und reguliert. Dadurch ordnen und wandeln sich Emotionen, und es entsteht ein innerer Seinszustand, der klare Beziehungen und stimmiges Handeln unterstützt.

Anbindung an Theory U
mehrere zentrale Phasen der U-Theory und bildet eine somatische Brücke vom Down-Move über Presencing in den Up-Move.

Sensing – Emotionen aus dem Feld wahrnehmen
Presencing – Emotionen zulassen und halten
Crystallizing – Neue innere Ordnung

 Arbeitsinhalte Embodying U

4. Der Körper reguliert Sicherheit und Risiko

Veränderung braucht Sicherheit. Sie entsteht nicht durch Argumente, sondern durch ein reguliertes Nervensystem. Diese Regulation wird möglich, wenn Bewusstsein im Körper verankert ist. Körperwahrnehmung führt schrittweise zu dem Gefühl, im eigenen Körper zu Hause zu sein. Je enger Bewusstsein und Körper verbunden sind, desto stabiler stellt sich Selbstregulation ein – und mit ihr Sicherheit und Gegenwärtigkeit.

Anbindung an Theory U
die mittleren und tiefen Phasen der U-Theory 

Übergang von Sensing zu Presencing
Presencing – verkörperte Gegenwärtigkeit
Basis für den gesamten Up-Move

Arbeitsinhalte Embodying U

5. Neues Handeln entsteht aus verkörperter Erfahrung

Transformation wird nachhaltig, wenn sie im Körper verankert ist. Dann sind die vorangegangenen Phasen integriert und können jederzeit für die kontinuierliche Weiterentwicklung reaktiviert werden. Neues Handeln entsteht in diesem Zustand nicht aus einem Konzept, sondern aus erlebter und gelebter Authentizität.

Anbindung an Theory U

Up-Move der U-Theory 
CrystallizingIntegration & innere Klarheit
PrototypingHandeln aus Erfahrung
Performing nachhaltige Wirksamkeit

Arbeitsinhalte Embodying U

Diese Arbeitsinhalte werden immer wieder von Neuem durchlaufen – zunächst individuell, dann im Dialog und schließlich in interaktiver Gruppenkohäsion –, wobei sie mit jeder zusätzlichen Person an Komplexität, Tiefe und kollektiver Dynamik und neuen Einsichten gewinnen.

Die Angst vor Körperanbindung ist kein Zeichen von Professionalität.
Sie ist ein Relikt eines überholten Weltbildes.

Die Vorstellung, man könne komplexe Herausforderungen allein mit Denken, Strategie und Sprache bewältigen, ist nachweislich wirkungsschwach. Wer den Körper ausklammert, arbeitet mit einem amputierten System. 

Der Körper ist nicht das Problem.
Die Abspaltung ist es.

Solange der Körper ignoriert wird, bleibt Präsenz gespielt. Entscheidungen bleiben kognitiv korrekt, aber innerlich leer. Zusammenarbeit bleibt höflich, aber nicht wirklich tragfähig. Zukunft wird geplant, aber nicht verkörpert – und genau deshalb nicht wirksam.

Körperanbindung (Embodying) heißt nicht: Gefühle ausleben, Grenzen verlieren oder in Beliebigkeit abrutschen.

Körperanbindung heißt: volle Verantwortung für den eigenen inneren Zustand übernehmen.

Ein angebundener Körper erhöht die Stressresilienz, vertieft Fokus und schafft eine Präsenz, die nicht inszeniert werden muss. Menschen spüren sie sofort. Nicht, weil jemand lauter oder dominanter wird – sondern weil das System kohärent ist.

Echte Kollaboration entsteht durch regulierte Nervensysteme. Wer körperlich angebunden ist, hört differenzierter, reagiert weniger reflexhaft und kann Spannung halten, ohne sie auf andere abzuwälzen. Das ist Führungsfähigkeit. Alles andere ist Technik.

In Zeiten von Unsicherheit, Ambiguität und radikalem Wandel ist der Körper das einzige verlässliche Instrument, um nicht in alte Muster zurückzufallen. Er ist das Frühwarnsystem, der Resonanzraum und der Ort, an dem stimmige Entscheidungen überhaupt erst entstehen.

Wer den Körper integriert, verschiebt seine Wirksamkeit.
Von reaktiv zu schöpferisch.
Von kontrollierend zu gestaltend.
Von kurzfristig erfolgreich zu zukunftsfähig.

Die Frage ist nicht, ob der Körper einbezogen werden sollte.
Er ist längst da. Die einzige Frage lautet: Wird er bewusst genutzt – oder unbewusst gegen uns arbeiten?

 

Unsere Arbeitsinhalte

1. Der Körper weiß mehr als das bewusste Denken

Arbeitsinhalte Embodying U

  • Ausrichten der Aufmerksamkeit
    Der Fokus wird bewusst vom rein kognitiven Verstehen auf das körperliche Erleben verlagert. Denken tritt in den Hintergrund, Wahrnehmung in den Vordergrund.
    Sensibilisierung der Körperwahrnehmung
    Durch einfache somatische Zugänge (z. B. Atem, Gewicht, Spannung) wird die Wahrnehmung für innere Signale verfeinert.
  • Spürendes Wahrnehmen statt Interpretieren
    Körperempfindungen, Impulse und Muster werden registriert, ohne sie einzuordnen oder zu erklären. Der Körper wird als Wissensquelle ernst genommen.
  • Zugang zu implizitem Wissen
    Vor-sprachliche Informationen – Haltungen, Resonanzen, innere Bilder – werden wahrnehmbar. Erkenntnis entsteht aus dem Erleben, nicht aus Analyse.
  • Integration in bewusste Orientierung
    Das körperlich Erfahrene wird mit der aktuellen Situation in Beziehung gesetzt. So erweitert sich Einsicht um eine intuitive, situationssensitive Intelligenz.

 

2. Verkörperung schafft echte Präsenz

Arbeitsinhalte Embodying U

  • Verlangsamung und Ankommen
    Tempo wird bewusst reduziert, um vom Denken ins Spüren zu wechseln. Präsenz wird vorbereitet, nicht hergestellt.
  • Verkörperte Wahrnehmung vertiefen
    Aufmerksamkeit ruht im Körper: Atem, Gewicht, innere Bewegung. Wahrnehmung wird ganzheitlich und gegenwärtig.
  • Präsenz als Zustand erleben
    Präsenz entsteht durch das Verweilen im körperlichen Erleben, nicht durch Kontrolle oder Technik.
  • Resonanz zulassen
    Innere und äußere Impulse werden wahrgenommen, ohne Reaktion oder Bewertung. Offenheit und Empfänglichkeit vertiefen sich.
  • Stabilisierung der Gegenwärtigkeit
    Der verkörperte Zustand von Präsenz wird bewusst gehalten und als Referenz erfahrbar gemacht.

 

3. Emotionen werden erst durch den Körper transformierbar

Arbeitsinhalte Embodying U

  • Emotionen körperlich lokalisieren
    Aufmerksamkeit wird auf körperliche Prozesse gelenkt: Spannung, Atem, innere Bewegung. Emotionen werden als somatische Vorgänge wahrgenommen, nicht als Inhalte.
  • Zulassen statt Kontrolieren oder Unterdrücken
    Gefühle dürfen im Körper präsent sein, ohne unterdrückt, erklärt oder verändert zu werden. Wahrnehmung vertieft sich.
  • Bewegungsimpulse erkennen
    Die der Emotion zugrunde liegende Bewegung wird spürbar: Drängen, Zurückweichen, Öffnen, Schließen.
  • Bewusste Bewegungsregulation
    Bewegung wird achtsam unterstützt, variiert oder durch neue Bewegungsfaktoren ergänzt. Dadurch ordnen sich emotionale Prozesse neu.
  • Integration in Haltung und Beziehung
    Der veränderte emotionale Zustand wird in Beziehung, Kommunikation und Handlung eingebettet. Stimmiges Handeln wird möglich.

 

4. Der Körper reguliert Sicherheit und Risiko

Arbeitsinhalte Embodying U

  • Aufmerksamkeit im Körper verankern
    Bewusstsein wird gezielt vom Denken in den Körper geführt. Erste Signale von Spannung, Atem und Erdung werden wahrgenommen.
  • Körperwahrnehmung stabilisieren
    Wahrnehmung bleibt bei einfachen, regulierenden Körpererfahrungen. Das Nervensystem erhält Orientierung und Halt.
  • Selbstregulation ermöglichen
    Durch wiederholtes Spüren ohne Bewertung beginnt das Nervensystem, sich eigenständig zu regulieren. Der Körper kommt in einen neuen asudruck, inner Rhue etabliert isch
  • Sicherheit aufbauen
    Ein inneres Gefühl von Verlässlichkeit und Getragensein entsteht. Unsicherheit wird tolerierbar.
  • Gegenwärtigkeit festigen
    Der Zustand von Sicherheit und Präsenz wird stabil gehalten und als Ressource für die Arbeit im Team verankert.

 

5. Neues Handeln entsteht aus verkörperter Erfahrung

Arbeitsinhalte Embodying U

  • Verkörperung der neuen Erfahrung
    Neue Einsichten, Haltungen und innere Zustände werden bewusst im Körper wahrgenommen und gehalten.
  • Integration der vorangegangenen Phasen
    Wahrnehmung, Emotion, Sicherheit und Präsenz verbinden sich zu einer kohärenten inneren Ordnung.
  • Stabilisierung im Alltag
    Der verkörperte Zustand wird in alltägliche Situationen, Beziehungen und Entscheidungen übertragen.
  • Authentisches Handeln erproben
    Handlungen entstehen aus innerer Stimmigkeit, nicht aus Konzepten oder Vorgaben.
  • Reaktivierbarkeit sichern
    Der verkörperte Zustand bleibt jederzeit abrufbar und dient als Grundlage für kontinuierliche Weiterentwicklung.

 

Quellen: Caldwell Christine, Bodyfulness, 2018, Shambalah