Brigitte Züger
Integr. Tanz- und Bewegungstherapeutin FPI/BTK/ ADTA/GPK für Kinder und Erwachsene
Lehrtherapeutin
Supervisorin (ED)
Member of the International Dance Council CID-UNESCO
Dipl Komplementärtherapeutin Fachrichtung Bewegungs-und Körpertherapie
Dipl. Kunsttherapeutin (ED) Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie
Dance Movement Psychotherapist/Certified Moving Cycle Psychotherapist
Spiraldynamikpractitioner
Certified Teacher for Light Body
CANTIENICA® – Instruktorin
CANTIENICA® – Das Powerprogramm
CANTIENICA® – Beckenbodentraining
CANTIENICA® – Faceforming
Elsässerstrasse 34
4056 Basel
T +41 61 381 70 68
bzueger@zoe-tanz.ch
www.zoe-tanz.ch
Biographisches
Ich bin Bewegungslehrerin, Integrative Tanztherapeutin FPI, Body Psychotherapist, Kunsttherapeutin (ED) und Komplementärtherapeutin (ED) mit Schwerpunkt Bewegungs- und Körpertherapie. Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich in eigener Praxis sowie in Lehre, Forschung und künstlerischer Praxis an der Verbindung von Körper, Bewegung und persönliche Entwicklung.
AUSBILDUNG & ABSCHLÜSSE
1979–1982 | Gymnastiklehrerin-Diplom – Gymnastik-Diplomschule Basel
1982–1983 | Modern Dance-Zertifikat – Nikolais/Louis Dance Theater, New York
1983 | Stipendium Colorado Summer Dance School – bei Hanya Holm, Colorado Springs
1985–1986 | Heilpädagogik-Vordiplom – Institut für Spezielle Pädagogik, Basel
1989–1994 | Integrative Tanztherapie-Ausbildung – Fritz Perls Institut, Düsseldorf
2013 | Diplom Movement Psychotherapist – Christine Caldwell, Naropa University, Colorado
2016 | Dipl. Kunsttherapeutin (ED) – Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie
2018 | Eidgen. Diplom Komplementärtherapie – Körper- und Bewegungstherapie
2018 | Diplomarbeit (Masterlevel): „Wie müssen tanztherapeutische Interventionen im Coaching Setting sein?“ – Pilotprojekt
WEITERBILDUNGEN & ZUSATZAUSBILDUNGEN
1997–1998 | Grundlehrgang Spiraldynamik
1997 | Practitioner Flow Alignment and Connection – nach Amy Skezas
2002–2004 | Kestenberg Movement Profile (KMP) – Prof. Susan Loman, University of Antioch, USA
2005–2010 | Continuum Dance® – Vertiefungsausbildung
2006–2008 | Trancearbeit nach Mindell – Dr. Paul Carter
2008–2010 | Counselling – Gauden University, USA
2008–2009 | Praxisausbildnerin Komplementärtherapie – OdA KTTC
2011 | CANTIENICA® – Das Powerprogramm – Benita Cantieni, Zürich
2011–2013 | Moving Cycle – Dr. Chr. Caldwell
2012 | CANTIENICA® Beckenbodentraining – Zürich
2012 | Curriculum Psychotherapie und MS – MS Gesellschaft / Prof. Dr. P. Calabrese, Basel
2014 | CANTIENICA® Faceforming – Zürich
2016–2017 | Ausbildung Supervisorin mit kreativen Medien
2025–2026 | u-lab: Leading From the Emerging Future – Social Transformation Program
BERUFLICHE STATIONEN
seit 1983 | Eigene Praxis für Tanz- und Bewegungstherapie, Basel
1994–2012 | Aufbau Tanztherapiestelle REHA Rheinfelden (Neurologie & Rheumatologie)
2000–2010 | Leitung Kreative Therapie Musik und Tanz – REHA Rheinfelden
ab 2017 | Werkeinführungen zeitgenössischer Tanz – Kaserne Basel
ab 2019 | Dozentin FHNW – Körperdynamik in der Kommunikation
2020–2022 | Aufbau und Anerkennung ZOE SCHOOL FOR DANCE MOVEMENT THERAPY
ab 2022 | Direktorin ZOE SCHOOL FOR DANCE MOVEMENT THERAPY, Basel
2026 | Launch „Embodying U“
KÜNSTLERISCHE TÄTIGKEIT
1983–1984 | Performances mit Dieter Linxweiler, Basel
1990 | Soloarbeit „Alma Mater“ – Basel
1991 | Choreografie „Erwartung“ – Schönberg
1993 | Choreografie „Note uf dr Strooss“ – DMS 4
2014 | „Ikonen – ein Rendez-vous mit Frauen“ – Frauenchor Singvoll
ab 2017 | Studio Performances zoEspaces Basel (5–8/Jahr)
ab 2017 | Artist in Residence Programm zoEspaces Basel
FORSCHUNG & PUBLIKATIONEN
2004 | DMT and Refined Body Image – DMT Quarterly, Australia
2007 | Filmbasierte Bewegungsanalyse – Ko-Autorin Dr. Iris Bräuninger
2009/2010 | Rehabilitation Sklerodermie – Buchkapitel
2011 | Tanz & Musik bei Kindern – Universität Bern
2014 | Dance Movement Assessment (DMA) – Freie Universität Barcelona
2018 | Tanztherapie bei Parkinson – REHA Rheinfelden Studie
Ich bin 1960 in Basel geboren und habe hier alle Schulen besucht. Am Ende der Schulzeit wird mir schmerzlich bewusst, dass ich in all den Jahren des Lernens meinen Körper vergessen habe. So entscheide ich mich für die dreijährige Ausbildung zur Bewegungslehrerin bei Doris Guggenbühl – und entdecke dabei die magische Wirkung des Tanzes. Diese lässt mich nicht mehr los.
Als der Tänzer und Lehrer Richard Haisma Anfang der 80er Jahre die Nikolais-Technik nach Basel bringt, werde ich seine Schülerin. Bei ihm lerne ich: Bewegung braucht innere Bedeutung, damit sie trägt. 1982 gehe ich für ein Jahr nach New York, um direkt bei Alvin Nikolais weiterzustudieren. Zurück in Basel, beginne ich meine Unterrichtstätigkeit in Modern Dance, Improvisation und zeitgenössischem Tanz.
Auf der Suche nach differenzierterem Erleben tauche ich in verschiedene Methoden und Techniken ein – bei Lehrenden im In- und Ausland. Dieses Erleben führt mich in eine intensive Phase der Eigentherapie, die meine Persönlichkeit konsolidiert und mich zur Realisierung künstlerischer Projekte ermutigt. Ein Lehrauftrag für Rhythmik und Tanzerziehung an Basler Schulen öffnet mir die Augen für das verzerrte Erleben von Kindern, die durch Trauma oder Beziehungsstörungen beeinträchtigt sind. Ich studiere Heilpädagogik – und werde von der klinischen Psychologie gefesselt. Jemand flüstert mir das Wort «Tanztherapie» ins Ohr. Von 1989 bis 1994 absolviere ich die Ausbildung in Integrativer Tanz- und Bewegungstherapie am Fritz Perls Institut in Düsseldorf.
Das anatomische Wissen dort erscheint mir zu karg. Ich begegne Dr. Christian Larsen und durchlaufe den Grundlehrgang in Spiraldynamik®. Mein Erleben verfeinert sich schnell – und weckt mein Interesse an feinstofflicher Energiearbeit. 1994 komme ich durch meine Lehrerin für Limón-Technik, Lisa Swidler, mit diesem Bereich in Kontakt. Ich lerne Flow Alignment and Connection® nach Amy Skezas sowie verschiedene Energiearbeit-Methoden. Inspiriert durch meine Lehrerinnen setze ich mich mit mystischen Traditionen aus Christentum, Judentum und Islam auseinander und besuche 2007 meinen Guru Babaji in Indien. Die buddhistische Praxis ist zu dieser Zeit bereits Teil meines Lebens.
Von 2001 bis 2004 vertiefe ich meine Movement Observation Skills im Lehrgang Kestenberg Movement Profile bei Susan Loman an der Antioch University, New York. 2004 begegne ich Robin Becker als Lehrerin für Continuum® nach Emily Conrad – die Wirkung von Atem und Klang auf den bewegten Körper erfüllt mein Bedürfnis, das Feinstoffliche für die physische Bewegung nutzbar zu machen.
Ab 2011 führt mich die CANTIENICA®-Methode tief in die Frage, wie Vorstellung Bewegung generiert. Gleichzeitig fasziniert mich die sich entfaltende Neurobiologie – sie liefert mir das Wissen, um das Phänomen von Geist und Körper, Vorstellung und Bewegung zu verstehen.
1994 bekomme ich den Auftrag, in der neurologischen und rheumatologischen Rehabilitation der REHA Rheinfelden eine Tanztherapiestelle aufzubauen. 2001 übernehme ich dort eine Leitungsfunktion – mitten in einem Prozess zur Qualitätssicherung, der mich zwingt, mich ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen, was in den künstlerischen Therapien wirkt und wie es in Kurzzeittherapien anwendbar ist. So entsteht mein Kontakt zur qualitativen Forschung.
Seit 1990 führe ich parallel dazu meine eigene Praxis für Tanz- und Bewegungstherapie.
Für meinen Beruf engagiere ich mich auch berufspolitisch: 2009 verfasse ich als Koautorin die Methodenidentifikation für Tanz- und Bewegungstherapie im Kontext der gesetzlichen Verankerung der Komplementärtherapie. Von 2010 bis 2012 bin ich Gründungsmitglied und Abgeordnete des EADMT, dem europäischen Dachverband für Tanz- und Bewegungstherapie.
2016 schreibe ich eine Arbeit auf Masterlevel und erlange den Titel dipl. Kunsttherapeutin (ED) mit Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie.
Seit August 2011 bin ich an der Elsässerstrasse 34 in Basel zu Hause. 2017 starte ich dort mit dem Konzept zoEspaces – einem Ort, an dem ich fortgeschrittene Erfahrungen weitergebe und junge Tanz- und Bewegungstherapeutinnen sowie zeitgenössische Tänzerinnen fördere. Ab 2019 widme ich mich dem Aufbau der Ausbildung ZOE SCHOOL FOR DANCE MOVEMENT THERAPY, die auf die eidgenössische höhere Fachprüfung vorbereitet.
Nach meinen beiden eidgenössischen Diplomen wächst in mir ein lauter Wunsch: die Tanztherapie in der Schweiz auf internationales Niveau zu bringen. Die Tanztherapie ist längst zu einer Behandlungsmethode geworden, die reich an Evidenz ist – Forschende aus der ganzen Welt haben in den letzten zwei Jahrzehnten exzellente Arbeiten dazu hervorgebracht. Mir liegt es am Herzen, dass zukünftige Tanztherapeutinnen und Tanztherapeutendavon profitieren können. Aus diesem Grund gründe ich die ZOE SCHOOL FOR DANCE MOVEMENT THERAPY in Basel – eine Ausbildung auf Masterlevel für evidenzinformiertes Arbeiten. Der Lehrkörper umfasst mehr als 25 Dozierende aus aller Welt, und es erfüllt mich mit Freude, junge Kolleginnen und Kollegen auf ihrem Ausbildungsweg zu begleiten.
Nachdem die ZOE SCHOOL etabliert ist, greife ich auf meine eigene Diplomarbeit zurück – und richte den Blick in eine neue Richtung: die Businesswelt.
Was mich antreibt, ist eine Überzeugung, die ich in jahrzehntelanger Arbeit gewonnen habe: Der Körper ist unsere mächtigste und am meisten unterschätzte Ressource. In Innovations- und Projektteams erlebe ich immer wieder, dass das wirklich Mutige, das kreativ Überraschende ausbleibt – nicht aus Mangel an Intelligenz oder Willen, sondern weil der Körper aus dem Spiel ist. Genau dort setze ich an.
Durch somatische Integration und körperbasierte Selbstregulation lege ich die brachliegende Kraft jedes Einzelnen frei. Was entsteht, ist eine neue Qualität von Klarheit und Zusammenarbeit – der Boden, aus dem mutige Ideen, Markterfolg und echter Impact wachsen. Aus Zusammenarbeit werden Durchbrüche.

