Brigitte Züger

Integr. Tanz- und Bewegungstherapeutin FPI/BTK/ ADTA/GPK für Kinder und Erwachsene
Lehrtherapeutin
Supervisorin (ED)

Member of the International Dance Council CID-UNESCO
Dipl Komplementärtherapeutin Fachrichtung Bewegungs-und Körpertherapie
Dipl. Kunsttherapeutin (ED) Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie
Dance Movement Psychotherapist/Certified Moving Cycle Psychotherapist
Spiraldynamikpractitioner
Certified Teacher for Light Body
CANTIENICA® – Instruktorin
CANTIENICA® – Das Powerprogramm

CANTIENICA® – Beckenbodentraining
CANTIENICA® – Faceforming

Elsässerstrasse 34
4056 Basel
T +41 61 381 70 68
bzueger@zoe-tanz.ch
www.zoe-tanz.ch

Biographisches

Bildung, Inspiration und Entfaltung

Geboren bin ich 1960 in Basel; hier besuche ich alle Schulen bis zum 12. Schuljahr Am Ende der Schulzeit wird mir schmerzlich deutlich, dass ich meinen Körper vergessen habe und im Verhältnis zu dem, was ich alles gelernt habe erschien er mir nur vernachlässigt. So entscheide ich mich, die dreijährige Ausbildung zur Bewegungslehrerin bei Doris Guggenbühl zu durchlaufen. Während dieser Zeit entdecke ich wie magisch der Tanz sein kann. Seine geheimnisvolle Wirkung auf mich lässt mich nicht mehr los und der Wunsch, dass mein Weg in Richtung Tanz gehen muss fesselt mich. Als der Philosoph, Tänzer und Lehrer Richard Haisma (USA) Anfang der 80er Jahre die Nikolais-Technik nach Basel bringt, werde ich seine Schülerin. Bei ihm lerne ich, dass Bewegung eine innere Bedeutung haben muss damit sie mich erfüllt und den Zuschauer erreicht. So wird die Bewegung für mich und für den Zuschauer leicht, lustvoll und im Ausdruck und Eindruck reich.

Fasziniert von dieser Entdeckung möchte ich diesen Weg weiter gehen und gehe 1982 für ein Jahr nach New York, um direkt bei Alwin Nikolais, dem Lehrer von Richard Haisma, weiter zu lernen. Zurück in Basel, beginne ich meine Unterrichtstätigkeit mit Modern Dance, Improvisation und zeitgenössischem Tanz. Die erlebte Bewegung wird für meine Schüler”innen in allen meinen Stunden die ich unterrichte zum Schwerpunkt und auch sie werden davon gefesselt. auf der Suche nach noch mehr differenzierterem Erleben tauche ich in unterschiedliche Methoden und Techniken und bei vielen Lehrern im In- und Ausland ein. Damit eigne mir damit ein breites Erfahrungsspektrum in Tanz, Bewegung und mittlerweile auch körpertherapeutischem Verfahren an. Da dieses Erleben, das auch Selbsterfahrung ist  oft auch schmerzhaft und herausfordernd ist, entscheide ich mich für eine Phase mit Eigentherapie. Diese Vertiefung erlebe als Konsolidierung meiner Persönlichkeit führt mich dazu, künstlerische Projekte zu realisieren. Durch einen Lehrauftrag an den Basler Schulen für Rhythmik/Tanzerziehung bekomme ich durch die Kinder einen tiefen Einblick, wie verzerrt Erleben sein kann, wenn es aufgrund eines Lebens durch massive Defizite, Traumas oder Beziehungsstörungen beeinträchtigt wird. Ich studiere deshalb Heilpädagogik und werde ein weiteres Mal gefesselt: Von der klinischen Psychologie. Irgendjemand flüstert mir das Wort Tanztherapie ins Ohr und so folgen 1989 bis 1994 die Ausbildungsjahre in Integrativer Tanz- und Bewegungstherapie am Fritz Perls Institut (FPI, Bereich Humanistische Psychotherapie, Düsseldorf). Das anatomische Wissen dort war mir zu karg, ich begegne Dr. Christian Larsen  und so folge ich dem einjährigen Grundlehrgang in Spiraldynamik® in der Schweiz. Mein Erleben verfeinert sich schnell und soweit, dass ich anfange, mich für feinstoffliche Energiearbeit zu interessieren. 1994 komme ich durch meine Lehrerin für Limon Technik, Lisa Swidler mit Energiearbeit in Kontakt und lerne den Light Body Process®, Radiance-Self-Exciting®, und den Expanded Light Body® nach Sanaya Roman und Duane Paker sowie Flow Alignment and Connection® nach Amy Skezas. Im Jahr 2000 werde ich zertifizierte Light Body® und Radiance-Self-Exciting® Teacher. Ergänzend und vertiefend und inspiriert durch meine diversen Energiearbeitlehrerinnen setze ich mich mit christlichen, jüdischen und islamischen Schulen der Mystik (USA, Europa und Indien) auseinander und besuche 2007 meinen Guru Babaj in Indien. Die buddhistische Praxis habe ich zu dieser Zeit bereits intensiv kennen gelernt.

2001 bis 2004 folge ich als Tanztherapeutin dem Lehrgang Kestenberg Movement Profile bei Susan Loman (Antioch University NY, USA), um meine Kenntnisse in Movement Observation Skills zu ergänzen. Auch diese schienen  mir in meiner Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin eher dürftig, denn ich wollte systematischer arbeiten können. 

Immer mehr interessiert mich die Wirkung des Feinstofflichen auf meinen Bewegungs- und Tanzausdruck. Dazu begegne ich  2004 Robin Becker als Lehrerin für die Methode Continuum® von Emily Conrad. Das Wichtigste der Methode, die Wirkung von „Sound and Breath“ auf den bewegten Körper erfüllt mein Bedürfnis das Feinstoffliche für die physische Bewegung nützen zu können.

Mehr zum Spass folge ich  2006 bis 2008 der Weiterbildung „Trance und Heilung“ bei Dr. Paul Carter. Seine Methoden unterstützen mich im Umgang mit verschiedenen, dem Alltagsbewusstsein nicht zugänglichen Bewusstseinszuständen im Tanz.

Eine weitere Entdeckung, nämlich wie die Vorstellung Bewegung generieren kann, führt mich ab 2011 zur CANTIENICA®-Methode, die auch meine anatomischen Kenntnisse, die ich durch die Spiraldynamk gelernt habe, konsequent vertiefen. Gleichzeitig entwickelt sich das Wissen der Neurobiologie welches mich mehr als jede Gehirnanatomie fasziniert in die Richtung um das Phänomen der Verbindung Vorstellung und Bewegung, also Geist und Körper erklären zu können. 

Durch einen fast unglaublichen Zufall bekomme ich 1994 den Auftrag, im Klinikbereich Neurologische und Rheumatologische Rehabilitation eine Tanztherapiestelle aufzubauen. 2001 bekomme ich dort eine Leitungsfunktion just in der Zeit durchläuft das ganze Haus den Prozess für die Qualitätssicherung. Dafür muss ich mich mit der Frage auseinandersetzen, was in den künstlerischen Therapien wirkt und wie es in Kurzzeittherapien angewendet werden kann. So komme ich mit Fragen zur Qualitativen Forschung in Kontakt. 

In der ganzen Zeit seit 1990 führe ich eine eigene Praxis für Tanz- und Bewegungstherapie. 

Im Bereich der angewandten Forschung entsteht zwischen 2011 und 2017 Forschungsprojekte u.a. zur Erfassung des emotionalen Einfühlungsvermögens und der lluiden Intelligenz (induktives und deduktives Denken) bei Kindern im Primarschulalter bei Anwendung spezifischer Tanzinterventionen und ein vereinfachtes Assessmentverfahren und eine Studie zu Weitere Morb. Parkinson (Verbesserung der emotionalen und körperlichen Stabilität) in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für Physiotherapie BZG. 

Da ich mich auch für meinen Beruf engagieren will, übernehme ich von 1994 bis 1998 für den Berufsverband BTK gelegentlich berufspolitische Aufgaben: 2009 verfasse ich als Koautorin die Methodenidentifikation für Tanz- und Bewegungstherapie (MID) im Zusammenhang mit der gesetzlichen Verankerung der Komplementärtherapie. Von 2010 bis 2012 bin ich Abgeordnete und Gründungsmitglied des Berufsverbandes für Tanz-, Bewegungs- und Körpertherapie für das EADMT, dem europäischen Dachverband für Tanz- und Bewegungstherapie. 

Unsere Berufe werden eidgenössisch anerkannt und so mache ich 2014 die Prüfung um als eidg. dipl Komplementärtherapeutin Bewegung- und Körpertherapie zu werden 2016 schreibe ich eine Arbeit auf Masterlevel um dipl. Kunsttherapeutin (ED) mit Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie zu sein.

Ab August 2011 habe ich an der  Elsässerstrasse 34 in Basel ein neues traumhaftes Domizil, und starte dort 2017 mit dem Konzept zoEspaces. Ich will dort durch meine fortgeschrittenen Erfahrungen junge Tanz- und Bewegungstherapeutinnen und zeitgenössische Tänzer*innen fördern. Ab 2019 befasse ich mich mit dem Aufbau einer Ausbildung für KunsttherapeutInnen Bereich Tanz- und Bewegungstherapeutinnen, Zoe Arts Therapy, die die Modulanforderungen erfüllt um die eidgen. höhere Fachprüfung zu erlangen. 2021 soll der erste Lehrgang dafür beginnen.

Vitae Brigitte Züger chronologisch

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