Brigitte Züger

Biografisches

Bildung Inspiration und Entfaltung

Geboren bin ich 1960 in Basel; hier besuche ich alle Schulen und durchlaufe die dreijährige Ausbildung zur Bewegungslehrerin bei Doris Guggenbühl. Während dieser Zeit wird mir bewusst, dass mein Weg in Richtung Tanz gehen muss. Als der Philosoph, Tänzer und Lehrer Richard Haisma (USA) Anfang der 80er Jahre die Nikolais-Technik nach Basel bringt, werde ich seine Schülerin. Bei ihm lerne ich die Bewegung so zu nützen, dass durch den Körper Raum, Zeit, Fluss und Form durch den Körper sichtbar werden.

1982 gehe ich für ein Jahr nach New York, um direkt bei Alwin Nikolais zu studieren. Zurück in Basel beginne ich meine Unterrichtstätigkeit mit  Modern Dance, Improvisation und  Kreativem Tanz. Daneben bilde ich mich in unterschiedlichen Methoden und Techniken und bei vielen Lehrern im In- und Ausland weiter und eigne mir ein breites Erfahrungsspektrum in Tanz, Bewegung und körpertherapeutischen Verfahren an. Die Zeit der Eigentherapie und Selbsterfahrung beginnt und  künstlerische Projekte entstehen. Daneben habe ich einen Lehrauftrag an den Basler Schulen für Rhythmik/Tanzerziehung und für die Lehrerfortbildung Basel und studiere zwei Semester Heilpädagogik.

1989 bis 99 folgen die Ausbildungsjahre in Integrativer Tanz- und Bewegungstherapie am Fritz Perls Institut (FPI, Gestalt/Integrativ, Bereich Humanistische Psychotherapie, Düsseldorf). Dem einjährigen Grundlehrgang in Spiraldynamik ® folge ich in der Schweiz um meine Erfahrungen in bewegter Anatomie zu vertiefen.

1994 komme ich mit Energiearbeit in Kontakt und lerne den Light Body Process®, Radiance-Self-Exciting®, und den Expanded Light Body® nach Sanaya Roman und Duane Paker sowie Flow Alignment and Connection® nach Amy Skezas. Den Light Body-Process® und Radiance-Self-Exciting® lehre ich als Certified Teacher of Light Body seit 1999. Ergänzend und vertiefend dazu setze ich mich mit christlichen, jüdischen und islamischen Schulen der Mystik (USA, Europa und Indien) auseinander. Seit Neuestem nütze ich das System des Golden Body® ebenfalls nach Amy Skezas.

2001 bis 2004 folge ich dem Lehrgang Kestenberg Movement Profile bei Susan Loman (Antioch University NY, USA) um meine Kenntnisse in Movement Observation Skills zu ergänzen.

2004 bis 2010 beschäftige ich mich mit der Methode Continuum ® von Emily Conrad bei Robin Becker. Dabei habe ich mich mit der Wirkung von Sound and Breath auf die Körperstruktur und damit auf das Tanzerleben auseinandergesetzt.

 2006 bis 2008 folge ich von der Weiterbildung Trance und Heilung bei Dr. Paul Carter. Seine Methoden unterstützen mich im Umgang mit verschiedenen, dem Alltagsbewusstsein nicht zugänglichen Bewusstseinszuständen im Tanz.

 Ab 2008 vertiefe ich meine Praxis in Energiearbeit, im Speziellen die Anwendung des Golden Body® an der Gauden University, USA.

Seit 1994 arbeite ich als Integrative Tanztherapeutin im Klinikbereich Neurologische Rehabilitation Rheinfelden, ab 2001 bis 2011 in leitender Funktion, und seit 1990 in eigener Praxis in Basel: im ZOE Raum für sichtbaren und verborgenen Tanz, ab 2011 ZOE Energie durch Bewegung.

Ab 2003 gehöre ich der Arbeitsgruppe Spiituelle Krise Basel an.

Seit 1994 übernehme ich gelegentlich berufspolitische Aufgaben: 2009 verfasse ich als Koautorin die Methodenidentifikation für Tanz- und Bewegungstherapie (MID) im Zusammenhang mit der gesetzlichen Verankerung der Komplementärtherapie. Ab 2010 bin ich Abgeordnete des Berufsverbandes für Tanz- Bewegungs- und Körpertherapie für das EADMT, der europäische Dachverband für Tanz- und Bewegungstherapie.

Ab August 2011 hat ZOE in der Praxengemeinschaft an der Elsäsässerstrasse 34 in Basel ein neues Domizil

Während der ganzen Zeit und im Zusammenhang mit der Leitungsfunktion beschäftigen mich Fragen im Zusammenhang  mit Qualitätskontrolle für den tanztherapeutischen Prozess. Die Einbindung der Tanztherapie in den interdisziplinären Ablauf einer Institution betrachte ich in einem engen Zusammenhang mit der Qualitätskontrolle. Viele Fragen im Bezug auf die Qualitätskontrolle habe ich durch die Klärung und Festlegung von Abläufen beantwortet und in der Praxis umgesetzt. Dazu gehört die Erarbeitung eines Assessmentverfahrens für die Tanztherapie in Zusammenarbeit mit Iris Bräuninger. Im Weiteren mache ich mir Gedanken, wie Forschung im Bereich der Tanz- und Bewegungstherapie sein muss, damit das  Wesentliche des Tanzes für den therapeutischen Prozess zum Tragen kommt. Den Bereich der angewandten Forschung beginne ich ab 2011 mit einem Projekt zur Erfassung des emotionalen Einfühlungsvermögens und  der fluiden Intelligenz bei Kindern im Primarschulalter bei Anwendung spezifischer Tanzinterventionen. Ein weiteres Forschungsprojekt beinhaltet Körperwahrnehmung und Achtsamkeit bei Parkinsonerkrankung zur Verbesserung der emotionalen und körperlichen Stabilität.

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Kontakt

tl_files/zoetanz/theme/pictures/Bild_heller.jpgLorenz Spring "Wait" für die Praxengemeinschaft

"Have the courage to follow your Heart and Intuition" Steve Jobs, Standford 2005